Der Aufbau einer Wasserpfeife
Die orientalische Wasserpfeife besteht aus mehreren Teilen, wobei der wohl wichtigste Teil der Wasserpfeife, schon im Namen enthalten ist - Das Wasser.
Des Weiteren besteht die Wasserpfeife aus der Bowl, dem Gefäß in das das Wasser zur Kühlung der Rauches gefüllt wird, der Rauchsäule (in ihr wird der Rauch ins Wasser geleitet), welche aus der eigentlichen Säule, sowie dem Tauchrohr, das Rohr, welches ins Wasser ragt, besteht.
Die eher kleineren Teile sind der Kohleteller, auf den die glühende Kohle, sowie Aschereste getan werden können, dem Kopf, einem sehr wichtigenTeil der Shisha, da in ihn später der Tabak kommt, der Schlauch (durch ihn wird der Rauch inhaliert) und das Abluftventil, über das alter, nicht mehr verwendeter Rauch abgeblasen werden kann.
Der Aufbau einer orientalischen Shisha ist im Grunde recht simpel, sie wird so zusammengesetzt, dass der Rauch aus dem erhitzen Tabak durch sie Rauchsäule ins Wasser geleitet wird, wo der Rauch gekühlt und dann durch den Schlauch inhaliert wird.
Dafür befüllt man als allererstes die Bowl mit Wasser.
Hierbei sollte man darauf achten, dass das Tauchrohr nicht viel mehr als 2-4cm unter dem Wasserspiegel liegt, da dies später den Durchzug, das heißt die Kraft, die verwendet werden muss um den Rauch einzuatmen, negativ beeinflussen könnte.
Genauso muss man aber darauf achten, dass der Glasbehälter überhaupt soweit gefüllt ist, dass das Tauchrohr unter Wasser liegt, da der Rauch sonst keine Kühlung hat und dadurch deutlich unangenehmer in der Lunge ist.
Im nächsten Schritt steckt man die Rauchsäule auf die Bowl, je nach Modell, kann diese auch mit einem Gewinde auf das Gefäß geschraubt werden.
Danach wird der Ascheteller aufgelegt und der Schlauch angesteckt.
Nun kommt es zur eigentlichen Kunst des Shisharauchens, dem Kopfbau.
Hier muss man je nach Hitzeempfindlichkeit des Tabaks dafür sorgen, dass genug Abstand zwischen Kohle und Tabak vorhanden ist.
Hier reicht nicht, wie oft gedacht wird, eine Lage Alufolie, sondern es werden je nach Tabak bis zu 8 Lagen verwendet, wer es komplizierter mag, greift auf so genannte Setups zurück, bei denen noch etliche andere Gegenständer als Abstandshalter verwendet werden.
Beliebt ist zum Beispiel ein umgedrehtes Kohlesieb, auf einer oder mehreren Lagen Alufolie.
Beim Kopfbau ist außerdem darauf zu achten, dass der Tabak schön locker und in nicht zu großen Mengen in den Kopf gefüllt wird.
Nun kann die Kohle aufgelegt werden und man kann anfangen zu Rauchen.
T.M.