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Der Ansatz Value at Risk

Der vom IASB (International Accounting Standards Board) verabschiedete Standard IFRS 7 trägt den Titel „Financial Instruments: Disclosures“. Er ist eine aktuell international gültige Zusammenlegung der Standards IAS 32 (Financial Instruments: Presentation )und IAS 39 (Financial Instruments: Recognition and Measurement). IFRS 7 regelt die Offenlegung von Finanzinstrumenten. Dieser Standard muss von allen Unternehmen, die Finanzinstrumente bilanzwirksam beziehungsweise bilanzunwirksam halten, gleichermaßen angewandt werden.

Die Motivation der Offenlegungsvorschriften ist die Vermittlung von entscheidungsrelevanten Informationen an potenzielle Investoren. Diese sollen über die Höhe, die Zeitpunkte und die Wahrscheinlichkeit des Eintretens der künftigen Cash-Flows, die aus Finanzinstrumenten resultieren, in Kenntnis gesetzt werden. Im direkten Vergleich mit IAS 32 sind die Anhangsangaben für die Risikoberichterstattung erheblich strenger formuliert, sowohl in qualitativer als auch in quantitativer Hinsicht. Das führt zu der Notwendigkeit, entweder eine Sensitivitätsanalyse durchzuführen oder die Risiken nach dem Value-at-Risk-Ansatz zu erfassen.

Die Sensitivitätsanalyse (teilweise auch Sensibilitätsanalyse genannt) ist eine Analyseform zur Betrachtung komplexer Systeme. Hier werden simple Wirkbeziehungen zwischen Variablen zu einem so genannten Wirkungsnetz verbunden. Unter Value at Risk versteht man dagegen ein Risikomaß, das den erwarteten Wertverlust einer Einzelposition oder eines Portfolios angibt, der unter den üblichen Marktbedingungen innerhalb eines festgelegten Zeitraumes mit einer bestimmten Wahrscheinlichkeit nicht überschritten wird. Bei dem betreffenden Zeitraum kann es sich entweder um eine Halteperiode, eine Glattstellungs- oder eine Liquidationsperiode handeln. Value at Risk ist ein Standardrisikomaß im Finanzbereich und wird unter anderem auch für die Risikodarstellung im Rahmen von IFRS 7 eingesetzt werden.

Unabhängige Beraterfirmen wie die Düsseldorfer FIRICON GmbH können Unternehmen bei der professionellen Risikoquantifizierung nach IFRS 7 helfen. Außerdem bietet FIRICON auch Lösungen zum Thema Hedge Accounting gemäß den Standards IAS 39 und SFAS 133.

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