Das Maya-Tarot
Tarot ist uns allen als Begriff geläufig. Mit Tarot wird ein Kartenspiel bezeichnet, das von erfahrenen Kartenlegern auch genutzt wird, um einen Blick in die Zukunft zu wagen. Der Ursprung des Kartenlegens mit Tarot ist bis heute nicht zweifelsfrei geklärt. Wichtig ist, Tarot entwickelt sich ständig weiter. Je nach Kultur und Jahrhundert, erlebt es eine Wandlung. Hierbei bleiben trotz allem die ursprünglichen Informationen enthalten. Das Maya-Tarot entstand aus der Tradition des Mayavolkes. Die Maya verbanden das Tarot mit dem Sonnenkalender, dem Tzolki. Maya lebten in Mittelamerika, auf der Halbinsel Yucatan. Ihre intelligente und künstlerische Kultur gehörte zu einer der reichsten und ältesten Kulturen der Welt bzw. Menschheitsgeschichte. Die Tarotkarten der Maya sind den Ursprüngen in Ägypten oder im asiatischen Raum recht ähnlich. Das Tarot der Maya bezieht sich aber eher auf die sehr nahe Zukunft oder Gegenwart. Das Kartenlegen mit Tarot ist eine der vielfältigsten Möglichkeiten, seinen Geist und seinen Charakter zu studieren um dann eine Weissagung zu erstellen. Im europäischen Tarot, hat das Spiel 78 Karten. Die meisten Variationen der Maya kommen auf 79 Karten. Trotz allem, sind die Tarotkarten der Maya recht Symbolreich und aufwendig gezeichnet. Wie bei jeder Form des Wahrsagen oder des Kartenlegens, ist auch hier ein hohes Maß an Intuition und Einfühlungsvermögen nötig. Kartenlegen kann zwar jeder erlernen, jedoch sollte jedem Bewusst sein, mit welch großer Verantwortung das Beraten mit Kartenlegen einhergeht. Als Kartenleger muss ich mich selber reflektieren können um dem Hilfesuchenden adäquat weiter zu helfen. Tarot ist also weit mehr als nur ein Kartenspiel.
Sven Bauer