Das Handlesen
Das Handlesen ist eine ganz besondere Kunst. In Fachkreisen nennt man das Handlesen auch Chiromantie, Chiromantik oder Chirologie. Die Begriffe chiro, cheir oder cheiros stammen aus der griechischen Geschichte und stehen für den Begriff Hand.Das Handlesen führt nicht in allen Kreisen zu Anerkennung. Man entgegnet dem Handlesen, indem behauptet wird, bei dieser Vorgehensweise würde es sich um Aberglauben oder einer Pseudowissenschaft handeln. Manche Menschen, wie auch die Ärztin Dr. Charlotte Wolff setzten sich positiv dafür ein. Sie dokumentierte die Ergebnisse ihrer Untersuchungen in Büchern und wurde schließlich von den Engländern mit einer Ehrenmitgliedschaft bei der “British Psychological Society” ausgezeichnet.Um auf die Geschichte des Handlesens einzugehen, muss man weit zurück gehen. Die Wurzeln dieser Kunst gehen zurück bis in die vorgeschichtliche Zeit. Es galt schon damals als Kunst und Wunder aus der Hand zu lesen. Man kann den Charakter und das entsprechende Schicksal aus der Hand des entsprechenden Menschen lesen. Selbst in den früheren Hochkulturen wie Ägypten, Indien, Assyriens sowie auch in Babylonien, wurde dies angewandt.Die Antike sah die Kunst des Handlesens als Geheimwissenschaft, die nur von gewissen, gar vorbestimmten Personen ausgeführt werden könne. Grundsätzlich gibt es drei Gebiete, die die Handlesekunst unterscheidet. Zu einem befasst sich die Chirognomie, also das Handlesen mit der Form der Finger und der Hand des Menschen. Zweitens lassen sich die Handlinien in medizinischer und charakterlogischer Hinsicht analysieren. Als dritten Punkt bezeichnet man diese Kunst heutzutage als Wahrsage und Weissage, beim Lesen aus den Handflächen.Die Rückschlüsse haben schon viele Menschen überrascht und nahezu weltweit zur Anerkennung geführt.