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Bungalows: der Trend aus den 70ern

Als Bungalow wird eine besondere Form des Hausbaus beschrieben, der vor allem in den 50er bis 70er Jahren in Deutschland einen wahren Boom erlebt hat. Diese Häuser sind leicht zu erkennen: Sie haben meist nur ein Geschoss, besitzen häufig ein Flachdach und sind direkt auf den Erdboden gebaut. Eine Treppe zur Eingangstür wird daher nicht benötigt.

Wegen ihrer Bauweise sind Bungalows besonders für behinderte Menschen empfehlenswert. Schließlich ist hier alles eben, Treppen müssen nicht überwunden werden. Das entlastet nicht nur die behinderten Menschen selbst, sondern auch ihre Betreuer.

Ein weiterer Vorteil der Bungalows ist, dass beim Bauen keine Rücksicht auf die Statik genommen werden muss. Es darf also nach Herzenslust geplant werden. Dabei entstehen zum Teil phantasievolle Gebäude, wie zum Beispiel sehr verwinkelte Bungalows oder sogar Häuser in Z-Form. Für Do-it-yourself-Fans gibt es Bungalows auch als Selbstbauhäuser.

Mittlerweile werden deutlich weniger Bungalows in der Bundesrepublik gebaut – schließlich wird für diese Bauform viel Platz benötigt, und die Baugrundstücke werden in vielen Regionen Deutschlands immer kleiner. Also wird lieber etwas in die Höhe gebaut als ausschweifend in die Breite.

Entgegen der allgemeinen Meinung gibt es aber auch Bungalows mit Dachgeschoss und mit Keller. Das hat seinen Sinn: Schließlich würden sich ansonsten die Anschlüsse und die Heizung im Wohnbereich befinden.

Bungalows werden in Deutschland nicht immer auch unter diesem Namen angeboten. Mal stehen sie als „Ferienhaus“, „Gartenlaube“ oder sogar – in den östlichen Bundesländern – als „Datsche“ in den Immobilienanzeigen der Zeitungen

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