Brustimplantate
Während einer Brustvergrößerung werden Implantate aus Silikon oder Kochsalzlösung über oder unter dem Brustmuskel eingesetzt, um eine verbesserte Straffheit der Brüste, größeres Volumen und ästhetischere Form zu erreichen. Moderne Brustimplantate westlicher Produktion besitzen eine hohe Qualität und Belastbarkeit. Dennoch können selbst diese hochwertigen Produkte manchmal Schaden erleiden und auslaufen. Der Bruch kann Folge einer Verletzung, starken Drucks auf die Einlagekissen oder Bewegung der Implantate sein. Ein Brustimplantat mit Kochsalzlösung kann nach dem Bruch binnen kurzer Zeit auslaufen, wobei die Flüssigkeit ohne schädliche Konsequenzen vom Organismus absorbiert wird. Bricht ein Silikonimplantat, so ist mit Eintreten einer der zwei folgenden Situationen zu rechnen: bricht die Hülle, aber nicht die darunter liegende Kapsel, dann muss nicht unbedingt eine Veränderung beobachtet werden. Besonders bei Auftreten starken Drucks, kann auch die Kapsel brechen oder einreissen. Durch den Riss kann Silikongel in das umgebende Gewebe eintreten. Das Silikongel kann dabei in der Brust verbleiben oder in einen anderen Bereich des Körpers wandern. In diesem Falle kann eine Veränderung in der Form oder Straffheit der Brust auftreten. Beide Bruchvarianten können eine weitere Operation und den Ersatz des Implantats erforderlich machen. In manchen Fällen ist eine vollständige Entfernung des ausgetretenen Silikongels nach einem Bruch nicht möglich.
Treten nur geringste Mengen an Silikongel aus, dann können diese selbst durch Tests wie Mammografie, Ultraschall und MRI zuweilen nicht nachgewiesen werden. Unsachgemäße Anwendung der Instrumente könnte aus bereits beschädigten Implantaten durch den implizierten Druck noch mehr Silikongel auslaufen lassen. Lassen Sie die Schönheitsoperation stets von einem erfahrenen Spezialisten für Plastische Chirurgie durchführen, um das Riskio von Komplikationen auf ein Minimum zu senken.