Boah, ist das lecker!
So, da schreibe ich doch mal ein Plädoyer für Rotweinkuchen! Rotweinkuchen ist nämlich nicht nur der beste aller Kuchen und die schmackhafteste Art, Rotwein (man kann auch Weißwein nehmen) zu verwenden, sondern er ist auch noch sagenhaft einfach zu backen.
Zum Beweis gibt’s jetzt hier (nein, kein Stück zum probieren, sondern leider nur) das Rezept:
Man braucht total viel (200 g) Zucker, je 250 g Butter oder Margarine und Mehl, ein Päckchen Backpulver, 4 Eier, ein Esslöffel Kakao, ein Teelöffel Zimt, ein bisschen Vanille, 1/8 Liter Rotwein und vor allen Dingen eine Menge (aber mindestens 100 g) Schokoraspeln aus Vollmilch- oder Zartbitterschokolade. Zum Verzieren kann man entweder Puderzucker mit Rotwein mischen oder Schokolade schmelzen.
Zuerst werden Margarine und Zucker ordentlich verrührt, dann werden die Eier hineingeschlagen. Das Mehl, gemischt mit Backpulver, darf als nächstes ab in den Teig, dann werden der Rotwein (bzw. Weißwein), der Kakao, der Zimt und die Vanille untergerührt. Zum Schluss kommt die Riesenschokoladenmenge in den Teig.
Es geht genau so einfach weiter: Kuchen in gefettete Backform, bei 180 Grad Celsius ungefähr 50 min backen, aus dem Ofen nehmen und mit noch mehr Schokolade (oder wahlweise mit Puderzucker-Rotwein-Gemisch, dann wird der Kuchen prima rosa) verzieren. Dazu die Schokolade im Wasserbad (aufpassen: wenn die Schoki heißer wird als ungefähr 42 Grad wird sie klumpig) schmelzen und auf den abgekühlten Kuchen streichen.
Fertig – essen - lecker!
Lohnt sich auf jeden Fall ganz schnell zu backen, weil der Kuchen immer immer gelingt und aus der Form geht wie geölt. Das tragischste, das passieren kann ist, dass die Schokoraspeln alle in Richtung Boden sinken. Wen das stört, der kann es vermeiden indem er weiche aber nicht geschmolzene Butter/ Margarine verwendet. Außerdem besser die Schoki erst ganz kurz vorm backen in den Teig schmeißen.
Na dann mal: Viel Spaß beim backen und guten Appetit!