Bestandteile des Feldanzugs
Die wohl bekannteste Bekleidung der Bundeswehrsoldaten ist der Feldanzug. Dieser wird von fast allen Soldaten getragen und das nach vorgeschriebenen Regeln.
Es ist nicht nur, dass man auf Grund der Kleidung für eine sichtbare Abgrenzung zur zivilen Bevölkerung sorgt. Es ist auch einheitlicher, wenn alle Soldaten dasselbe tragen. Der Feldanzug hat eine Grundform, die nicht durch zusätzliche Kleidungsstücke verändert werden darf, es sei denn, die äußeren Umstände zwingen die Soldaten dazu. Zu diesen umständen gehören zum Beispiel sehr schlechtes Wetter oder auch besondere Schutzmaßnahmen für besondere Übungen.
Die Grundausstattung beinhaltet die Feldhose, mit aufgesetzten Taschen an den Oberschenkeln, olivfarbene Unterhemden und Strümpfe sowie die olivgrüne Feldbluse. Auch auf dieser befindet sich eine Tasche und zwar am Ärmel. Schwarze Stiefel und ein Barett runden das ganze ab. Die Farbe des Baretts ist abhängig von der Einheit, welcher man zugeteilt wurde. Das Barett erhalten auch nur die Soldaten, die bereits die Vereidigung hinter sich haben. Alle anderen tragen die Flecktarnmütze. Die Taschen dürfen nicht einfach so mit allen möglichen Dingen voll gestopft werden. Es gibt eine strikte Regel, die genau besagt, was sich in welcher Tasche zu befinden hat. Gerade im Grundwehrdienst wird peinlich darauf geachtet. Die Hose wird von einem olivfarbenen Gürtel verziert, der so genannten Feldkoppel.
Weiterhin erhalten die Soldaten noch Pullover, Feldjacken, Nässeschutzjacken, Feldponchos und etwas zum Tarnschutz und Unterziehjacken. Hosenträger, Handschuhe, Nässeschutzgamaschen und Hüftgurts gehören noch zur Grundausstattung bei der Bundeswehr dazu. Wenn die Soldaten einen Pullover tragen, dann darf dieser nicht als sichtbares Kleidungsstück getragen werden. Wenn ein Bundeswehrsoldat etwas Privates tragen möchte, muss er dies vorher beantragen und genehmigen lassen.