Bachblüten in der Natur
Als Bachblüten bezeichnet man die 38 von Dr. Edward Bach zur Therapie diverser Leiden benutzten Blüten von verschiedenen Pflanzen. Die Behandlung beruht auf der Überzeugung, dass die Energie in den Blüten eine regulierende Wirkung auf die Psyche des Patienten hat. Dieser Effekt hilft dabei auch körperliche Leiden zu lindern.
Will man nun die Blütenessenzen selbst herstellen, gilt es die entsprechenden Bachblüten in der Natur zu finden. Hierzu ist eine genauere Kenntnis von Aussehen und Standorten der einzelnen Pflanzen sehr hilfreich. Problematisch ist, dass die Gewächse an verschiedensten Standorten wachsen und nur zu bestimmten Jahreszeiten geerntet werden können.
So blüht zum Beispiel der Huflattich nur in der Zeit von März bis April und wächst bevorzugt auf kargen, marginalen Böden. Man findet ihn oft an Steinbrüchen oder auf Bahndämmen.
Will man hingegen an Blüten der Rotbuche gelangen, muss man sich zwischen April und Mai in die Laubmischwälder Europas begeben und diese Bachblüten direkt vom Baum pflücken.
Ganz anders verhält es sich mit dem Heidekraut, welches vorwiegend im August bis Oktober blüht und in Deutschland regional nur schwer zu finden ist. Will man das Bodengewächs trotzdem ernten, muss man sich in Torfmooren und Kieferwäldern umsehen.
Wer also gerne in der Natur ist, die einzelnen Pflanzen sicher voneinander unterscheiden kann und genügend Zeit hat, wird sicher viel Freunde am Sammeln der Bachblüten haben! Vor allem das Frühjahr und der Sommer bieten viele Gelegenheiten, um besonders in den frühen Morgenstunden nach den mit Tau bedeckten Blüten der Blumen, Bäume und Sträucher zu forschen.
Viel Spaß dabei!