Auswandern nach Spanien - nur weg aus Deutschland
Winterzeit in Deutschland, die Tage sind kaum hell, dann wird es schon wieder dunkel. Wer sich jetzt mit einer Winterdepression herum schlägt, kommt schnell auf die Idee in sonnigere und wärmere Gefilde auszuwandern, zum Beispiel nach Spanien. Das spanische Wetter ist im Winter nun mal deutlich freundlicher als im kalten Norden. Was hindert uns daran den Schritt zu wagen und das Projekt Auswandern nach Spanien zu bestreiten? Schließlich gibt es in der EU eine Niederlassungsfreiheit, deutsche Bundesbürger benötigen weder Einreisebewilligung noch eine Aufenthalts- oder Arbeitsgenehmigung. Und dann die Vorstellung im nächsten Jahr bei den Zurückgelassenen in Deutschland anzurufen, die frierend den kalten Winter ertragen müssen und ein wenig anzugeben mit der neuen Residenz in Spanien.
Aber so einfach ist das nicht. Wer frei und ungebunden, ohne Anhang ist und Lust auf Abenteuer hat und auch schon ein paar Brocken der spanischen Sprache erlernt hat, der kann zu Beginn der Saison das Abenteuer wagen und sich in den Flieger setzen. Vor Ort werden mit Sicherheit für die Hauptsaison noch Arbeitskräfte in der Gastronomie gesucht, aber am Ende der Saison sieht es dann so aus: Sehr viel gearbeitet, so gut wie nichts von Sommer, Sonne, Strand gehabt und wenn man Glück hatte und sparsam gelebt hatte, ist vom Sommerlohn noch genug über um nach ein paar Tagen entspannen, den Rückflug nach Deutschland anzutreten.
Also gehört für eine dauerhafte Wohnsitzverlegung nach Spanien mehr dazu. Wer sich über das wo will ich leben, wovon will ich leben und am besten noch wie schnell will ich Spanisch lernen, im Vorfeld umfangreiche Gedanken gemacht hat, hat bereits einen wichtigen Schritt dazu gemacht und kann sich seinen Traum erfüllen. Vor allem das wo ist wichtig, gerade wenn man mit seinen Kindern ein solch wichtigen Schritt durchführen möchte. Für alle anderen wird es nur eine kurze Episode Spanien werden.
Maria Gonzales Meyer