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5.2.4 Die Archetypen - C.G.Jung - Der Traum - Referat

Jung ist der Meinung, daß es in jedem Menschen ein kollektives Unterbewußtsein gibt. Dieses kollektive Unterbewußtsein umfaßt alle im Verlauf der Menschengeschichte angesammelten Erfahrungen. Es sind ererbte Strukturen des Gehirns, die das Denken und Vorstellen prägen. Diese Strukturen sind bei allen Menschen gleich und werden Archetypen genannt. Die Archetypen sind unterteilt in Anima, Animus, Persona, Schatten, Selbst und Mandela.
Die Anima ist das Bild der Frau im Mann und in der Frau. Sie verkörpert die weiblichen Eigenschaften und sie kann im Traum in Gestalt von Elfe und Hexe auftreten. Der Animus ist das Bild des Mannes in der Frau und in dem Mann. Er verkörpert die männlichen Eigenschaften.(62)

Die Persona ist das Bild, daß die Menschen nach außenhin zeigen, also eine Maske. Sie ist das Ergebnis von Kompromissen zwischen persönlichen Wünschen und gesellschaftlichen Forderungen. Der Schatten sind die verdrängten und nicht akzeptierten Wünsche und Neigungen.
Er ist also die dunkle, innere Seite des Menschen, ein Gegenstück zur Persona. Das Selbst umfaßt die bewußte und unbewußte Psyche, es ist also eine Persönlichkeit, die wir auch sind. Die Mandela stellt ein Ordungsschema da, das über das psychische Chaos gelegt wird.. Es erscheint also, wenn der Mensch in großer Verwirrung und Ratlosigkeit ist. Diese Archetypen stellt Jung als unwiderruflich dar, wie Geburt und Tod.
Nach Jung treten diese Archetypen in Träumen besonders häufig in lebensentscheidenen Situationen und größeren Krisen auf, der Grund dafür ist das, daß persönliche Erfahrungsmaterial zur Bewältigung der bestimmten Lebenssituation nicht mehr ausreicht. Außerdem findet man die Archetypen auch besonders gehäuft in der frühen Kindheit in Verbindung mit der Ich-Bildung.

(62) vgl. Franz, von, Marie-Louise, u.A. (1982) „Der Mensch und seine Symbole von C. G. Jung“ (6. Sonderausgabe) Olten, Waler-Verlag AG, S. 67 ff

Bestandteil des Referats “Der Traum” .. zum Inhaltsverzeichnis

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