Aloe Vera
Aloe Vera wird vor allem in der Kosmetik (z.B. Parfüm) und Pharmazeutik verwendet. Die Gel-Artige Eigenschaft des Aloe-Extraktes hat viele Vorteile gegenüber chemischen Produkten. Das Gel wird aus den dicken, fleischigen Blättern der Pflanze gewonnen. Bei der Gewinnung muss das Grün der Blätter und die Blattrinde sehr sorgfältig entfernt werden, d.h. man sollte die Haut der Blätter vorher abziehen, diese enthalten nämlich den unerwünschten Stoff Aloin, der bei der Herstellung des reinen Geles nicht benötigt wird. Wenn diese Teile der Pflanze aber entfernt wurden, kann man das Gel durch ein Sieb heraus pressen bzw. heraus streichen. Das Aloe Vera Gel ist etwas gelblich und geleeartig, wird aber flüssiger wenn das Aloe Vera Gel mit Sauerstoff in Berührung kommt. Das Gel sollte allerdings nicht lange mit dem Sauerstoff und Licht ausgesetzt sein. Es gibt diverse Methoden das Gel zu gewinnen, doch die zuverlässigste Methode ist das Herauspressen des Gelees per Hand. Industriell hergestelltes Gel enthält meist noch einen kleinen Anteil Aloin, der die Qualität des Aloe Vera vermindert.
Zu den Inhaltsstoffen des Aloe Vera Gels gehören viele verschiedene Wirkstoffe, wie zum Beispiel die Enzyme (Biokatalysatoren - verantwortlich für den Stoffwechsel) und Steroide, Aminosäuren (Grundbausteine der körpereigenen Eiweiße), organische Säuren (Zitronensäure, Essigsäure), Antrachinone (für die Verdauung und wirken positiv auf den Darm), Fettsäuren (entzündungshemmend), das Lupeol (schmerzstillend und antiphlogistisch), Magenesiumlaktat (kommt ausschließlich in der Aloe vor) und den Hauptwirkstoff Acemannan. Die Substanz Acemannan wird vom Körper bis zur Adoleszenz selbst produziert, kann danach aber nur noch durch Nahrungsmittelergänzung oder Pflege zugeführt werden. Ähnlich wie das Colostrum. Der Stoff ist überaus wichtig zur Unterstützung des Immunsystems. Aloe Gele z.B. von LR können dem Körper auf verschiedene Weise helfen. Aufgetragen auf die Haut wirkt das z.B. LR Gel entzündungshemmend und schmerzstillend und Sonnenbrand oder bei Verletzungen durch Schnitt- und Schürfwunden.