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Abnehmen mit Sport und Ernährungsumstellung – neue Gewohnheiten entwickeln

Viele Menschen verknüpfen in ihrer Vorstellung noch immer Gewichtsreduktion mit strenger Diät und Selbstkasteiung. Oder sie denken an Nahrungsergänzung, an Pillen oder Pulver, die angeblich das Wunder vollbringen sollen, das Fett „schmelzen“ zu lassen.Dabei ist inzwischen längst erwiesen, daß es nur einen Weg gibt, das überschüssige Fett loszuwerden: Die darin enthaltene Energie muß verbraucht werden. Denn die Fettschicht ist ein großer Energiespeicher. Wer langfristig schlank werden und bleiben möchte, der muß also seinen Energieverbrauch erhöhen und seine Energiezufuhr reduzieren. Denn nur, wenn der Energieverbrauch höher ist als die Energiezufuhr, verbraucht der Körper die Energie aus den Fettdepots. Das bedeutet Veränderung der Gewohnheiten beim Essen und bei der Bewegung, beim Sport. Denn kurzfristige Maßnahmen bringen auch nur kurzfristige Erfolge. So ist es durchaus möglich, mit einem zeitlich begrenzten Diät- und Sportprogramm Gewicht zu verlieren. Aber um das neue Gewicht auch zu halten sind neue Gewohnheiten erforderlich. Sonst droht der Jo-Jo-Effekt alle Erfolge in kurzer Zeit wieder zunichte zu machen.

Wie sollten diese neuen Gewohnheiten aussehen?

Eigentlich ist längst bekannt, welches die zum abnehmen und schlank bleiben geeigneten Gewohnheiten sind. Nur bei den Details scheiden sich die Geister. Dabei ist es garnicht so wichtig, alle vermeintlichen Vorschriften genau einzuhalten. Wichtig ist, die gesunde Ernährung, mehr Bewegung im Alltag und regelmäßigen Sport auch tatsächlich zum selbstverständlichen Teil des Lebens werden zu lassen. Dazu gehören so einfache Dinge wie mehr Gemüse und Obst zu essen, dafür weniger Fett und weniger kalorienreiche Fertigprodukte. Ob man dabei jetzt einem der mehr oder weniger modischen Ernährungsapostel folgt oder sich seine eigenen Rezepte entwickelt, ist nicht so wichtig. Der entscheidende Punkt ist, zu einer Ernährung zu kommen, die einem schmeckt, die kalorienarm ist und die den Körper mit allen notwendigen Nährstoffen versorgt. Und dabei ist durchaus Platz für individuelle Vorlieben und Eigenheiten. Wir sind nicht alle gleich, wir brauchen auch nicht alle das gleiche zu essen.

Genauso ist es mit der Bewegung und mit dem Sport. Wir verbringen zuviel Zeit vor dem Fernseher oder überhaupt sitzend, niemand zweifelt daran, daß die Veränderung dieses Verhaltens wichtig für das Ziel des Schlankseins ist. Aber damit ist noch nicht klar, was man jetzt stattdessen machen kann oder machen sollte, um zu mehr Bewegung zu kommen. Ganz im Gegenteil kann hier jeder nach seinen ganz persönlichen Vorlieben und Möglichkeiten entscheiden. Es ist nicht wichtig, ob man joggen oder ins Fitnessstudio geht, ob man Treppen steigt oder zu Fuß einkaufen geht. Ob man tanzen geht oder einen Gemüsegarten anlegt. Die Möglichkeiten sind nahezu unendlich. Nur irgendwie bewegen sollte man sich, wenn man ein dauerhaft niedrigeres Gewicht ernsthaft ins Auge faßt.

Wie kann man es schaffen, die neuen Gewohnheiten auch tatsächlich zur Gewohnheit werden zu lassen?

Gewohnheiten sind hartnäckige Angelegenheiten. Immer wieder fällt man in die alten Gewohnheiten zurück, wenn man gerade nicht aufpaßt. So gelingt vielen Abnehmwilligen eine Ernährungsumstellung oder der Beginn einer sportlichen Betätigung in der Anfangszeit recht gut. Später häufen sich dann die Rückfälle in alte Gewohnheiten und am Ende ist alles wieder beim Alten.

Um diese Rückschläge zu vermeiden und tatsächlich erfolgreich zu neuen Gewohnheiten zu kommen, ist der gute Wille zwar Voraussetzung, aber alleine reicht er nicht aus. Es gehört auch das Wissen um die richtigen Methoden dazu, sowie die Geduld, einen Schritt nach dem anderen zu gehen. Wer es schafft, sein großes Ziel in sinnvolle Teilziele zu zerlegen und sich über die kleinen Teilerfolge zu freuen, der wird langfristig nicht nur neue Gewohnheiten entwickeln, sondern auch tatsächlich schlank werden. Alles auf einmal zu wollen führt dagegen im Allgemeinen zum Mißerfolg. Der Wunsch nach möglichst schneller Gewichtsreduktion führt nur allzu oft zur Gewichtszunahme.

Um hier die richtigen Entscheidungen zu treffen, nicht in die allgegenwärtigen Fallen zu tappen und sich auch langfristig seine Motivation zu erhalten, kann es sinnvoll sein, sich helfen zu lassen. Der persönliche Abnehm-Coach bietet die nötige Hilfe und Unterstützung und er vermittelt umfangreiches Wissen, um Mißerfolge zu vermeiden. Auf die Weise ist es möglich, von Anfang an die richtigen Entscheidungen zu treffen, nicht zu viel auf einmal zu wollen und nach und nach zu neuen Gewohnheiten zu kommen. Dadurch läßt sich das Körpergewicht langsam, aber dafür dauerhaft reduzieren.

Astrid Kurbjuweit

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